32. Jungfrau-Marathon im Berner Oberland (Schweiz)
Sven (Mitte) im Ziel des Jungfrau-Marathons.
Einmal einen Marathon in den Alpen zu laufen war für Sven Kleinert ein lang gehegter Wunsch. Der im Berner Oberland seit 1993 ausgetragene Jungfrau-Marathon bot jetzt genau die richtige Gelegenheit dafür. Gemeinsam mit Frau Karin Grosch ging es mit dem Zug von Leipzig aus in 8 ½ Stunden und nur einmal Umsteigen zum Startort Interlaken.
Am Samstag den 6. September stand Sven nun voller Demut und Erwartung gemeinsam mit fast 4000 Läuferinnen und Läufern aus 66 Nationen an der Startlinie des, laut Veranstalter, „Schönsten Marathon der Welt“. Nach dem Start um 8:30 Uhr führte die erste Hälfte des Marathons von Interlaken (568 m) bis hinter Lauterbrunnen (812 m). Bis hierher mussten nur relativ wenige Höhenmeter überwunden werden. Der zweite Teil sollte deutlich schwieriger werden. Über Wengen (1283 m) und Wixi (1855 m) führte der Weg ständig bergan bis zum Eigergletscher (2320 m) oberhalb der Kleinen Scheidegg. Dabei konnte man das herrliche Panorama der Gipfelkette Eiger (3970 m), Mönch (4107 m) und Jungfrau (4158 m) bewundern.
Bei den Favoriten dominierte Laura Hottenrott von Anfang an das Rennen der Damen. Nach 2021 und 2022 erreichte die Olympia-Teilnehmerin aus Deutschland das Ziel zum dritten Mal als Siegerin. In diesem Jahr sogar mit neuem Streckenrekord von 3:17:35 h. Auch bei den Herren gab es einen deutschen Erfolg. Der Vorjahres-Zweite, Erik Hille, lief in diesem Jahr in 3:03:54 h als Erster über die Ziellinie.
Dagegen hatte Sven ganz andere Ambitionen. Für ihn stand das Erreichen des Ziels am Eigergletscher auf 2320 Meter im Vordergrund. Da auf der Strecke insgesamt 1953 Höhenmeter zu bewältigen waren, galt es von Anfang an die Kräfte gut einzuteilen. Dank des Pacemakers Adrian Josty, der 2024 die Strecke des Jungfrau-Marathon im Rahmen einer Spendenaktion drei Mal hintereinander innerhalb von 28 Stunden gelaufen ist, konnte Sven diesen Lauf bei bestem Wetter einfach nur genießen. Überglücklich erreichte er das Ziel in 6:27:40 h und wurde von Karin, die mit der Zahnradbahn zur Station Eigergletscher gefahren war, herzlich empfangen.
Mit dem tollen Wetter, einer hervorragenden Organisation und dem besten Pacemaker, war es für Sven wirklich der schönste Marathon der Welt.
S. Meier
Am Samstag den 6. September stand Sven nun voller Demut und Erwartung gemeinsam mit fast 4000 Läuferinnen und Läufern aus 66 Nationen an der Startlinie des, laut Veranstalter, „Schönsten Marathon der Welt“. Nach dem Start um 8:30 Uhr führte die erste Hälfte des Marathons von Interlaken (568 m) bis hinter Lauterbrunnen (812 m). Bis hierher mussten nur relativ wenige Höhenmeter überwunden werden. Der zweite Teil sollte deutlich schwieriger werden. Über Wengen (1283 m) und Wixi (1855 m) führte der Weg ständig bergan bis zum Eigergletscher (2320 m) oberhalb der Kleinen Scheidegg. Dabei konnte man das herrliche Panorama der Gipfelkette Eiger (3970 m), Mönch (4107 m) und Jungfrau (4158 m) bewundern.
Bei den Favoriten dominierte Laura Hottenrott von Anfang an das Rennen der Damen. Nach 2021 und 2022 erreichte die Olympia-Teilnehmerin aus Deutschland das Ziel zum dritten Mal als Siegerin. In diesem Jahr sogar mit neuem Streckenrekord von 3:17:35 h. Auch bei den Herren gab es einen deutschen Erfolg. Der Vorjahres-Zweite, Erik Hille, lief in diesem Jahr in 3:03:54 h als Erster über die Ziellinie.
Dagegen hatte Sven ganz andere Ambitionen. Für ihn stand das Erreichen des Ziels am Eigergletscher auf 2320 Meter im Vordergrund. Da auf der Strecke insgesamt 1953 Höhenmeter zu bewältigen waren, galt es von Anfang an die Kräfte gut einzuteilen. Dank des Pacemakers Adrian Josty, der 2024 die Strecke des Jungfrau-Marathon im Rahmen einer Spendenaktion drei Mal hintereinander innerhalb von 28 Stunden gelaufen ist, konnte Sven diesen Lauf bei bestem Wetter einfach nur genießen. Überglücklich erreichte er das Ziel in 6:27:40 h und wurde von Karin, die mit der Zahnradbahn zur Station Eigergletscher gefahren war, herzlich empfangen.
Mit dem tollen Wetter, einer hervorragenden Organisation und dem besten Pacemaker, war es für Sven wirklich der schönste Marathon der Welt.
S. Meier