51. Berlin-Marathon mit Temperaturrekord
Carsten beim Zieleinlauf des Berlin-Marathons.
Am Morgen des 21. September gegen 9 Uhr drängten sich über 55.000 Läufer auf der Straße des 17. Juni in Berlin in Erwartung des Startschusses zum 51. Berlin-Marathon. In der ersten Reihe die Elite-Läufer die um den Sieg kämpfen, dahinter in zehn Blöcken zehntausende Freizeitläufer mit mehr oder weniger ambitionierten Zielen.
Dieser Lauf sollte für alle ein besonderes Ereignis werden, denn mit Temperaturen um die 25 °C und viel Sonne war es der wärmste Berlin-Marathon aller Zeiten. Kein perfektes Wetter für beste Laufzeiten. An der Spitze wurde trotzdem sehr schnell gelaufen. Sowohl bei den Herren als auch bei den Damen ging der 1. Platz an Kenia. Am schnellsten lief Sebastian Sawe in Jahresweltbestzeit von 2:02:16 h. Niemand ist bisher bei solchen warmen Bedingungen schneller gelaufen als er. Bei den Damen siegte Rosemary Wanjiru in 2:21:05 h.
Schnellster deutscher Läufer war Hendrik Pfeiffer (Düsseldorf Athletics), der als Achter in 2:09:14 h die beste Platzierung eines deutschen Läufers im Männerrennen seit 1990 erreichte. Vor 35 Jahren war der damalige deutsche Rekordhalter Jörg Peter Dritter. Von den deutschen Frauen war Fabienne Königstein (MTG Mannheim) in 2:22:17 h am schnellsten im Ziel und belegte Gesamtplatz 6. Sie lief das beste Rennen ihrer Karriere, verbesserte trotz der Wärme ihre persönliche Bestleistung um rund dreieinhalb Minuten und ist jetzt drittschnellste deutsche Marathonläuferin aller Zeiten.
Vom Burgstädter Laufverein war in diesem Jahr nur ich (Carsten Voigt) in Berlin dabei. Mein aktueller Trainingsstand ließ eine realistische Zielzeit zwischen 3:10 h und 3:15 h erwarten. So bin ich das Rennen auch angegangen und sehr konstant mein Tempo gelaufen. Die steigenden Temperaturen zwangen mich jedoch ab Kilometer 26 das Tempo etwas zu reduzieren um noch gut ins Ziel laufen zu können und nicht komplett einzubrechen. Das hat dann auch ganz gut gepasst und ich habe die Ziellinie nach 3:21:03 h erreicht. Zwar etwas langsamer als geplant aber froh, dass ich bei diesen Bedingungen doch so gut durchgekommen bin.
Die gute Organisation und die vielen motivierenden Zuschauer an der gesamten Strecke sorgten auch in diesem Jahr wieder für eine tolle Atmosphäre.
C. Voigt
Dieser Lauf sollte für alle ein besonderes Ereignis werden, denn mit Temperaturen um die 25 °C und viel Sonne war es der wärmste Berlin-Marathon aller Zeiten. Kein perfektes Wetter für beste Laufzeiten. An der Spitze wurde trotzdem sehr schnell gelaufen. Sowohl bei den Herren als auch bei den Damen ging der 1. Platz an Kenia. Am schnellsten lief Sebastian Sawe in Jahresweltbestzeit von 2:02:16 h. Niemand ist bisher bei solchen warmen Bedingungen schneller gelaufen als er. Bei den Damen siegte Rosemary Wanjiru in 2:21:05 h.
Schnellster deutscher Läufer war Hendrik Pfeiffer (Düsseldorf Athletics), der als Achter in 2:09:14 h die beste Platzierung eines deutschen Läufers im Männerrennen seit 1990 erreichte. Vor 35 Jahren war der damalige deutsche Rekordhalter Jörg Peter Dritter. Von den deutschen Frauen war Fabienne Königstein (MTG Mannheim) in 2:22:17 h am schnellsten im Ziel und belegte Gesamtplatz 6. Sie lief das beste Rennen ihrer Karriere, verbesserte trotz der Wärme ihre persönliche Bestleistung um rund dreieinhalb Minuten und ist jetzt drittschnellste deutsche Marathonläuferin aller Zeiten.
Vom Burgstädter Laufverein war in diesem Jahr nur ich (Carsten Voigt) in Berlin dabei. Mein aktueller Trainingsstand ließ eine realistische Zielzeit zwischen 3:10 h und 3:15 h erwarten. So bin ich das Rennen auch angegangen und sehr konstant mein Tempo gelaufen. Die steigenden Temperaturen zwangen mich jedoch ab Kilometer 26 das Tempo etwas zu reduzieren um noch gut ins Ziel laufen zu können und nicht komplett einzubrechen. Das hat dann auch ganz gut gepasst und ich habe die Ziellinie nach 3:21:03 h erreicht. Zwar etwas langsamer als geplant aber froh, dass ich bei diesen Bedingungen doch so gut durchgekommen bin.
Die gute Organisation und die vielen motivierenden Zuschauer an der gesamten Strecke sorgten auch in diesem Jahr wieder für eine tolle Atmosphäre.
C. Voigt